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Dienstag, 6. November 2018

Dienstag, 6. November 2018

Daredevil – Die dritte Staffel

Lange musste man auf die dritte Staffel von DAREDEVIL warten, jetzt ist sie bei Netflix ansehbar. Sie setzt nicht nur die ersten beiden Staffeln fort. Es ist durchaus essenziell, dass man zuvor auch die serie DEFENDERS gesehen hat. Denn die Ereignisse dort führen dazu, dass Matt Murdock sich von allen entfernt.

In der dritten Staffel zeigt sich, dass Daredevil den Einsturz des Hochhauses überlebt hat, aber er ist davon gezeichnet und sucht Unterschlupf in dem kirchlichen Waisenhaus, in dem er einst aufgewachsen ist. Da Wilson Fisk mit dem FBI kooperiert und immer mehr Macht gewinnt, ist Daredevil darauf versessen, ihn ein für allemal zu erledigen. Daran arbeiten auch Karen Page und Foggy Nelson, die lange Zeit glauben, dass Matt tot ist. Darüber hinaus gibt es einen Psychopathen in Diensten von Fisk, der in einem Daredevil-Kostüm sein Unwesen treibt und eine Spur des Todes hinter sich zurücklässt.

Eine ganz große Staffel

Schon die zweite Staffel war großartig, aber die dritte zieht noch einmal an. Was hier geboten wird, ist ein aus 13 Episoden bestehender Traum. Der Traum eines Comic-Fans, der Frank Millers legendäre DAREDEVIL-Comics aus den 1980er Jahren gelesen hat. Denn diese Staffel orientiert sich stark daran, obwohl man durchaus auch eigene Wege beschreitet und zudem auch andere große DAREDEVIL-Geschichten zitiert. Es ist aber der Kampf von Daredevil gegen den Kingpin, der zum Größten gehört, was Marvel je geboten hat.

Die Staffel ist komplex gestaltet. Es werden sehr viele Figuren jongliert, während alles immer mehr auf das grandiose Finale zusteuert. Daredevil hat hier nicht nur einen, sondern zwei würdige Gegner. Denn der Kingpin ist es zwar, der ihm immer einen Schritt voraus ist, doch der Mann im Daredevil-Kostüm macht dem echten Teufel von Hell’s Kitchen das Leben schwer. Bei diesem handelt es sich um einen FBI-Agenten, der mental gestört ist – und der auf dem Weg dazu ist, Bullseye zu werden. Der vielleicht größte Feind, den Daredevil in den Comics jemals hatte.

Zwei Männer

Matt Murdock und FBI-Agent Ben „Dex“ Poindexter sind im Grunde sehr ähnliche Typen. Beide wurden Waisen, beide fühlen sich allein gelassen, beide haben gewalttätige Tendenzen. Doch es gibt einen Unterschied, den diese Staffel sehr schön herausarbeitet. Dabei ist es faszinierend zu sehen, wie Dex‘ Abstieg in die Dunkelheit erzählt wird. Denn es gibt Momente, in denen eine Umkehr noch möglich gewesen wäre, aber wie bei einer griechischen Tragödie lässt sich nicht verhindern, wie es ausgeht.

 

Grandios sind auch in dieser Staffel wieder die Actioneinlagen. Es gibt eine Folge mit einer gut elfminütigen Sequenz, in der Matt sich im Gefängnis verteidigen muss. Diese Sequenz kommt ganz und gar ohne Schnitte aus. Eine große Leistung des Choreographen, der Schauspieler und der Stunt-Doubles.

Das Ende führt an den Anfang zurück. Es würde auch als Serien-Ende funktionieren, aber es bleibt zu hoffen, dass Netflix eine vierte Staffel bestellt und DAREDEVIL nicht den Weg von IRON FIST und LUKE CAGE geht.

Statue von Matt Murdock als Daredevil



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ALL IMAGES © NETFLIX

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