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Donnerstag, 12. April 2018

Donnerstag, 12. April 2018

Das düsterste Star Trek aller Zeiten

12 Jahre fehlte STAR TREK im Fernsehen. Nach dem Ende von STAR TREK: ENTERPRISE ging es im Kino mit einer neuen Kontinuität weiter, anlässlich eines neuen Streaming-Dienstes von CBS machte man sich jedoch daran, das Franchise dorthin zurückzuholen, wo es 1966 seinen Anfang nahm.

An den Anfang kehrt auch STAR TREK: DISCOVERY zurück, denn sie spielt zehn Jahre vor der originalen Serie und damit knapp 100 Jahre nach STAR TREK: ENTERPRISE.
Seit damals lebten die Klingonen zurückgezogen, doch nun kehren sie wieder und stürzen die Föderation in einen Krieg, den sie vielleicht nicht gewinnen kann. Darum setzt man alle Hoffnung auf die USS Discovery, die mit einem neuen Antrieb kriegsentscheidend sein könnte.
Geführt wird sie von Captain Gabriel Lorca, der weit militaristischer ist, als man das von der Sternenflotte kennt. Ihm zur Seite steht Michael Burnham, die der Meuterei angeklagt war, die das Schicksal nun aber auf die Discovery gebracht hat.

Weit düsterer

Die Serie sieht deutlich anders aus, als alles, was es in Sachen STAR TREK bisher gegeben hat. Erdiger, düsterer, aber auch operettenhafter. Zugleich sehen auch die Klingonen anders aus als bisher oder danach. Eine Erklärung wird es dafür wohl nicht geben.
Hier haben die Schöpfer Bryan Fuller, Gretchen Berg und Aaron Haberts auf das gesetzt, was cool aussieht. Fuller wiederum verließ die Serie schon kurz, nachdem die Produktion begonnen hatte, so dass Berg und Haberts in ihre präferierte Richtung gehen konnten.
Das Ziel war es, eine Serie zu entwickeln, die dem heutigen Standard entspricht und breit erzählt ist. Das heißt, die Folgen sind nicht unbedingt in sich abgeschlossen, sondern stattdessen wird ein großer Handlungsbogen über eine ganze Staffel hinweg erzählt.

An Bord der Discovery

Dies ist die erste STAR TREK-Serie, in der nicht der Captain die Hauptfigur ist. Dennoch hat man dafür mit Michelle Yeoh, die nur in ein paar Folgen dabei ist, und Jason Isaacs klangvolle Namen gefunden.
Die Hauptrolle der unorthodox genannten Michael Burnham ging an Sonequa Martin-Green, die mit THE WALKING DEAD bekannt geworden ist. Weiterhin ist der hochgewachsene Doug Jones dabei, der als Saru mal wieder unter Make-up steckt, aber darunter dennoch sehr gut spielt.
Die Figur des Paul Stamets basiert auf einem echten Mykologen. Sehr gut ist auch Shazad Latif, der hier mehr zu tun hat, als man auf den ersten Blick annehmen würde.
Im Verlauf der Staffel gibt es auch ein Wiedersehen mit bekannten Figuren, darunter dem von James Frain (GOTHAM) gespielten Sarek, aber auch dem Gauner Harry Mudd, der zu Zeiten der klassischen Serie noch etwas amüsanter und weniger verschlagen daherkam.
Die Serie debütierte in den USA im Fernsehen, aber nur mit der ersten Episode, danach wurden die einzelnen Folgen wöchentlich beim Streaming-Dienst CBS All Access ausgestrahlt. In den meisten Territorien dieser Welt hat Netflix die Auswertungsrechte.

Gut geworden?

STAR TREK: DISCOVERY ist ein guter Einstand, leidet anfangs aber etwas darunter, dass die Erzählung holprig geraten ist, aber gerade in der zweiten Hälfte nimmt die Staffel deutlich an Fahrt auf, was vielleicht auch daran liegt, dass man mit einem der größten Pfunde des Franchises wuchern kann: dem Spiegeluniversum.
Was die Kontinuität mit den zeitlich später spielenden Serien betrifft, so gibt es schon einige kleinere und größere Diskrepanzen, was Figuren, zeitliche Abläufe, aber auch technologische Entwicklungen betrifft. Da muss der harte Fan ein Auge zudrücken, wenn er mit der Discovery ins All reisen will…


ALL IMAGES © Netflix / CBS

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