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Dienstag, 6. März 2018

Dienstag, 6. März 2018

Fullmetal Alchemist – Der Realfilm auf Netflix

Verfilmungen amerikanischer Comics sind heutzutage keine Seltenheit mehr, aber auch in Japan kommen immer häufiger Realversionen erfolgreicher Mangas und Animes auf den Markt. Nun hat es FULLMETAL ALCHEMIST erwischt, der vor ein paar Tagen bei Netflix debütiert ist. Der Manga erschien erstmals im Jahr 2001, die Anime-Version folgte 2009. Später gab es auch noch zwei Zeichentrickfilme, aber mit dem Realfilm hofft man nun natürlich, ein ganz neues Publikum anzusprechen. Das Problem dabei: Der Film richtet sich eher an Eingeweihte.

Die Grundgeschichte ist nach wie vor vorhanden. Zwei Brüder befassen sich mit Alchemie und versuchen sich an der verbotenen Technik der menschlichen Transmutation, doch dafür bezahlen sie einen teuren Preis. Alphonse verliert sein Leben, aber Eric opfert ein Bein und einen Arm, um seine Seele mit einer Rüstung zu verbinden. Danach versucht er, das Grauen wieder ungeschehen zu machen.

Eigentlich wollte Regisseur Fumihiko Sori die gesamte Geschichte in einem Film erzählen, aber es zeigte sich schnell, dass es unmöglich ist, den über fast zehn Jahre hinweg erschienenen Manga derart zu kondensieren, so dass man sich auf etwa ein Drittel der Vorlage konzentrierte.

Das ist aber im Grunde auch das größte Problem von FULLMETAL ALCHEMIST. Hier wirkt alles so gehetzt, so überladen, so vollgestopft, dass kein homogenes Ganzes herausgekommen ist. Im Gegenteil hat man sogar das Gefühl, dass einige der wichtigsten Elemente des Mangas und des Anime außenvorgelassen wurden.

Man merkt dem Film schon an, dass er nicht günstig war, er wirkt aber dennoch sehr künstlich. Hier gibt es eine Vielzahl von computeranimierten Effekten, so dass sich mitunter der Eindruck einstellt, gar keinen Realfilm zu sehen. Hier wäre weniger durchaus etwas mehr gewesen. Immerhin sind die Schauspieler aber gut gewählt und gehen in ihren Rollen auf.

Letzten Endes muss man FULLMETAL ALCHEMIST wohl aus zweierlei Sicht betrachten: Der eines Fans der Vorlage und der eines Zuschauers, der einfach nur ein Effektspektakel sehen möchte. Erstere dürften hier enttäuscht sein, weil zu viel verändert wird und sogar Figuren außenvorbleiben, letzteren bietet sich reichlich phantastische Action mit allerhand Bombast. Für eine Kinoauswertung hätte das wohl nicht gereicht, aber wenn man Netflix hat, kann man sich auf diesen Film ruhig einlassen.

Fullmetal Alchemist (2018) von Fumihiko Sori



Fullmetal Alchemist (2018) von Fumihiko Sori auf Netflix schauen

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