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Dienstag, 25. September 2018

Dienstag, 25. September 2018

Predator – Upgrade: Die Filmkritik

Für Regisseur und Ko-Autor Shane Black ist es auch so etwas wie eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Im Jahr 1987 war er als Schauspieler im originalen PREDATOR dabei. Er spielte Hawkins. Im selben Jahr startete er auch als Drehbuchautor durch und machte sich mit LETHAL WEAPON einen Namen, was humorvolle Actionfilme betrifft. Diese Qualität hat er nun auch bei PREDATOR – UPGRADE eingebracht.

Die Story

Der Scharfschütze McKenna findet ein havariertes Predator-Schiff, besiegt einen der Außerirdischen und klaut ihm die Ausrüstung, die er per Post zu sich nach Hause schickt. Wenig später wird er von einer Geheimorganisation aufgegriffen, die seit mehr als 30 Jahren versucht, alles über die Predators herauszufinden und ihre Technologie nutzbar zu machen. Nun haben sie einen gefangenen Predator, der jedoch entkommt und nach seiner Ausrüstung sucht, während er nicht nur von Soldaten, sondern auch von seinesgleichen verfolgt wird. Mittendrin: McKenna und seine bunt zusammengewürfelte Truppe aus Soldaten, die eigentlich auf dem Weg in den Knast waren.

Würdige Fortsetzung

Der Film schließt direkt an die ersten beiden Teile der PREDATOR-Saga an. Inhaltlich gibt es immer wieder Bezüge darauf, zugleich haben sich Black und sein Ko-Autor Fred Dekker aber auch daran gemacht, die Mythologie der mittlerweile mehr als 30 Jahre alten Filmreihe auszubauen. So versteht man als Zuschauer hier erstmals, was der Predator sagt – Untertiteln sei Dank. Darüber hinaus wird aber auch ein gänzlich neuer Grund offenbart, wieso die außerirdischen Jäger überhaupt auf die Erde kommen. Black und Dekker stoßen hier eine Entwicklung an, die der Reihe guttut. Ansonsten hätte die Gefahr der Stagnation bestanden.

Black ist ein ausgewiesener Spezialist dafür, durchaus harte Action mit Humor zu würzen. Das gelingt ihm auch hier. Sehr schön ist der Diskurs darüber, dass die Bezeichnung „Predator“ für die Außerirdischen völlig falsch ist. Die Begründung, warum man sie aber dennoch so lehnt, ist schön launig.

Humor ergibt sich auch durch die bunt zusammengewürfelte Gruppe, die gegen den Predator kämpft. Die Figuren sind teilweise fast schon etwas schrill, es funktioniert aber, da jede von ihnen ihre eigene Persönlichkeit besitzt.

Größer ist besser

Black führt in diesem Film auch einen Super-Predator ein. Ein Wesen, das 3,5 Meter groß ist und Kugeln sehr viel besser wegsteckt als es noch 1987 der Fall war. Die Kreatur ist dabei schon etwas zu potent gezeichnet. Ohnehin war der Predator mit seiner Technik dem Menschen schon immer überlegen, nun gilt das aber sogar noch mehr für die Körperlichkeit.

Erst der Epilog kann dies ausgleichen, indem Black etwas Neues einführt, das geradezu nach Fortsetzung schreit. Die wäre aber ohnehin wünschenswert, da einige Fragen schon offenbleiben. Man bekommt ein Gefühl dafür, wieso Predator gegen Predator kämpft, die genauen Hintergründe bleiben jedoch verborgen. Entsprechend hat man hier das Gefühl, dass Black vor allem daran gelegen war, das Fundament für eine Ausweitung des Franchises zu errichten. Das mag ihm anders als PREDATORS vor fast zehn Jahren auch gelungen sein, denn dieser Film hat alles, was vonnöten ist, um das Franchise neu zu beleben.

Das Einzige, was man sich bei einem nächsten Film noch wünschen würde – abgesehen von der konsequenten Fortführung dessen, was hier gestartet wird – ist: die Rückkehr von Dutch Schaefer.


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