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Freitag, 28. Juni 2019

Freitag, 28. Juni 2019

Westworld Staffel 2

Die ersten Trailer teasern schon die dritte Staffel von WESTWORLD. Ein guter Anlass, einen genaueren Blick auf die zweite Staffel zu werfen. Die hoch budgetierte Serie ist in der Produktion kein Leichtgewicht, weshalb die dritte Staffel auch erst 2020 folgen wird. 

Nach dem fulminanten Ende der ersten Staffel geht es nahtlos weiter: Die Hosts im Park rebellieren und machen Jagd auf die Gäste. Delos schickt Sondereinheiten los, aber nicht, um die Gäste zu retten, sondern um etwas aus dem Park zu holen, das viel, viel wertvoller ist, aber davon wissen die Wenigsten.

Maeve entwickelt neue Fähigkeiten und kann andere Hosts kontrollieren, Dolores wird zur eiskalten Killerin und will an sich bringen, was Delos unbedingt für sich will und Bernard sucht nach einer Möglichkeit, die Hosts vor der Auslöschung zu bewahren.

Starke Entwicklung

Die Serie hat sich stark weiterentwickelt. Das lustige Treiben im Park ist vorbei, jetzt geht es um die essenziellen Dinge. Um das Überleben, aber nicht nur der Menschen, sondern auch der Hosts. Schon in der ersten Staffel befasste sich die Show mit der Frage, was einen Menschen ausmacht und wie Gewalt auf ihn wirkt. Das ist eine legitime Frage auch in unserer Welt, wird hier aber noch potenziert, da man Gewalt nicht nur sehen, sondern sie selbst ausüben kann, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Aber diese Konsequenzen sind nun da.

Mehr noch als in der ersten Staffel geht es darum, dass hier eine neue Spezies erwacht ist. Der Maschinenmensch als logische Fortführung der Evolution des Menschen erwacht und sucht seinen Platz in der Welt. Das ist ein klassisches Thema der Science Fiction, wird hier aber immens intensiv aufbereitet. Weil keine der Figuren nur schwarz oder weiß gezeichnet ist. Viele tun verwerfliche Dinge, einige kann man aber verstehen.

Manipulation

Die Erzählweise ist interessant. Schon im ersten Jahr spielte man mit dem Thema Zeit und wie sie manipuliert werden kann, um etwas zu erzählen, das der Zuschauer gar nicht gleich durchschaut. Hier wird das noch potenziert, denn Bernards Erinnerungen werden durcheinandergeworfen – und wie er erlebt man Vergangenes und Gegenwärtiges auf gleicher Bedeutungsebene, bis sich am Ende erst ein Gesamtbild ergibt.

Das macht es nicht leicht, die Serie zu sehen – mit Binge-Viewing haut es aber deutlich besser hin als im wöchentlichen Turnus.

Mit der zweiten Staffel wird auch ein großes Mysterium gelöst, das den Evolutionsgedanken der Geschichte noch stärker fokussiert und von einem uralten Menschheitstraum berichtet. Das Ende ist dann eines, bei dem man sich fragt, wie es wohl weitergehen soll.

Denn viele Figuren sterben und einige verlassen den Park. Die dritte Staffel, in der unter anderen Aaron Paul dabei sein wird, wird dann mehr in der echten Welt spielen, aber die Parks werden nicht vergessen. Denn insgesamt gibt es sechs, bislang hat man aber nur drei gesehen.

In der zweiten Staffel debütieren Shogunworld und The Raj, das Indien unter britischer Kolonialführung zeigt. Gerade Shogunworld ist für einige tolle Momente in dieser Staffel gut, da der Gewaltlevel noch mal erhöht wird, in Kombination mit erhebender Musik und geschickter Bildgestaltung aber auch die Schönheit gezeigt wird.

Wir dürfen also gespannt sein, wie es in Staffel drei weitergehen wird.


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